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Praxis für Mentale Gesundheit & Ernährungspsychologie

Gedanken zum Tag der gesunden Ernährung



Diesen Satz von Dieter Lange habe ich gestern in einem Interview mit greator gehört. Er bebildert sehr schön die Abkehr von unserer Intuition beim Thema Essen. Klar, Kochkurse sind cool und wir lernen gern neue Zubereitungsarten und Kombinationen von Lebensmitteln. Und wir mögen ja generell auch Ernährungswissen: was ist gesund, was nicht... wie viele Kalorien ein Stück Torte hat oder wie viele Hände Gemüse man essen soll. Und in Kochkursen lernen wir dann, wie wir dieses Wissen in essbare ernährungspolitisch korrekte Resultate verwandeln können.;-)


Wer entscheidet hier eigentlich, was und wie das Essen auf den Tisch und in den Bauch kommt? Genau, der Verstand. Selten die Intuition. Die Intuition ist unsere angeborene Fähigkeit, Entscheidungen aus unserem Inneren heraus zu treffen. Beim Essen tut sie das mit Hilfe unserer somatischen Körperintelligenz. Doch die Intuition ist bei den meisten Menschen ganz leise geworden zwischen all den lauten Ernährungsregeln und Diäten. Wie gesagt, das Wissen um Ernährung ist super. Ich finde jedoch, dieses Wissen sollte mehr RICHTUNG STATT REGEL bedeuten. Dass der Körper viele verschiedene Nährstoffe benötigt und dass Lebensmittel mit Hilfe unserer Intuition individuell und jeden Tag neu kombiniert werden können, wäre eine richtungsweisende Regel, die ich mir mehr von ernährungsbildenden Multiplikatoren wünschen würde. Josi von @gesundwachsen und ich plädieren dafür dafür, den Tag der gesunden Ernährung in den Tag der bewussten, ausgewogenen oder intuitiven Ernährung umzubenennen. Trau Dich doch heute mal, in Dich hineinzuhören und zu essen, worauf Du Lust hast. Das dürfen auch ganz „ungewöhnliche“ Kombinationen sein.

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